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Adsorptive Materialien

Desweiteren gibt es eine Reihe von porösen Materialien, die auf Grund ihrer großen Oberfläche eine beträchtliche Menge Wasserstoff adsorbieren können. Je größer dabei ihre Oberfläche ist, desto mehr Wasserstoff kann gespeichert werden.

Zu diesen Stoffen zählen graphitische Nanofasern und Kohlenstoff-Nanoröhrchen, langkettige, vernetzte, organische Polymere (HCP = hyper-crosslinked polymers) und metallorganische Gerüststrukturen (MOF = metal-organic framework).

Letztgenannte sind die wahrscheinlich aussichtsreichsten Kandidaten für eine baldige Nutzung in Wasserstoffspeichern. MOFs bestehen aus Metallatomen oder –clustern, zwischen denen organische Polymere für eine dreidimensionale Gitterbildung sorgen, so dass eine innere Oberfläche von bis zu 3000 m2 pro Gramm Material entsteht.

Im November 2010 konnte bei der BASF SE in Ludwigshafen das MOF-210, das vom Max-Planck-Institut für Metallforschung in Stuttgart entwickelt wurde, erstmals in einem großtechnischen Verfahren synthetisiert werden.

Ein Würfel dieses Materials mit einer Kantenlänge von 10 cm hätte ein Gewicht von nur 400 g, aber eine Oberfläche von 1,4 km2. Er könnte damit fast 445 Standardliter Wasserstoffgas aufnehmen.

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